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Weirouge Äpfel bei der Ernte im Alten Land

Weirouge

Der Apfel vom Hof

Ende August, wenn die ersten Weirouge reif sind, schneiden wir einen auf. Das Rot, das einem dann entgegenleuchtet, überrascht jedes Mal neu. Nicht außen. Innen. Durch und durch.

Der Weirouge ist eine besondere Sorte. Keine, die man im Supermarkt findet. Keine, die auf Hochglanz gezüchtet wurde. Er kommt aus Weihenstephan, entstand durch eine zufällige Kreuzung, und hat sich still und leise zu einer der eigenwilligsten Apfelsorten im deutschen Obstbau entwickelt.

Was ihn auszeichnet, sieht man erst wenn man ihn aufschneidet: Das Fruchtfleisch ist tiefrot. Dieselbe Farbe wie die Schale, wie die Blüten im Frühling, wie die jungen Triebe am Baum. Der Weirouge ist konsequent. Er macht keine halben Sachen.

Weirouge aufgeschnitten – rotes Fruchtfleisch auf Holz

Wer durch unseren Obstgarten in Osterjork läuft und weiß, wonach er schauen soll, erkennt die Weirouge-Bäume schon von weitem. Im Frühling stehen sie ein bisschen dunkler, ein bisschen rötlicher als die anderen. Im Sommer tragen sie ihre tiefroten Äpfel wie selbstverständlich.

Der Geschmack ist nicht für jeden. Er ist säuerlich, klar, mit einer Fruchtigkeit, die sich nicht aufdrängt. Kein Dessertapfel. Eher ein Apfel, der etwas zu sagen hat.

Weirouge Apfel ganz – intensiv rot

Wir pressen den Weirouge direkt auf dem Hof. Ohne Konzentrat, ohne Zusätze. Die Farbe im Glas kommt vom Apfel selbst, von den natürlichen Pflanzenpigmenten, die das Fruchtfleisch rot machen. Was man sieht, ist das, was drin steckt.

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